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Bergschuhe statt Badelatschen

Reise

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Bergschuhe statt Badelatschen

 Mallorca hat mehr zu bieten als Sonne und Meer. Jenseits vom Ballermann und dem pauschalen Strandtrubel zeigt die spanische Mittelmeerinsel ihr stilles, ursprüngliches Gesicht.

 

Schattige Olivenhaine, uralte Klöster und lebendige Künstlerdörfer, spektakuläre Panoramablicke auf hohe Gipfel und das weite Meer: Wer die Badelatschen mit Bergschuhen tauscht, kann sich auf einige Überraschungen gefasst machen. Der Aktivreisespezialist Eurohike beispielsweise führt Wanderer acht Tage über alte Pilgerpfade durch die "Serra de Tramuntana", eine Küsten- und Berglandschaft im Norden der Insel. Im Februar 2011, wenn die Mandelbäume in voller Blüte stehen, startet diese Wanderreise zum ersten Mal. Unter www.eurohike.at gibt es weitere Termine und Detailinformationen zu dieser und allen anderen Reisen.

Durch das Tal der Orangen

Wer sich die unbekannte Seite der Baleareninsel erwandern möchte, muss kein erfahrener Gipfelstürmer sein. Für die Etappen mit Gehzeiten zwischen 4,5 und sechs Stunden sollte man jedoch über eine gute Kondition und Trittsicherheit verfügen. Historische Pilgerwege führen durch hochalpin anmutende Landschaften und fruchtbare Täler. Auf der Wanderung vom Künstlerort Deia entlang der Felsenküste steht zudem die Besichtigung einer alten Ölmühle auf dem Programm. Auch die Bequemlichkeit kommt nicht zu kurz: So bringt ein Kleinbus die Wanderer zum jeweiligen Ausgangspunkt der Touren. Die letzte Reiseetappe hinunter nach Palma de Mallorca wird durch eine Fahrt mit der Nostalgiebahn durch das Tal der Orangen versüßt.

Individuell oder geführt


Bei den meisten Touren des Veranstalters stehen die Urlauber vor der Entscheidung, ob sie auf eigene Faust oder in einer geführten Kleingruppe wandern wollen. Wer gerne mit Gleichgesinnten unterwegs ist, entscheidet sich für die "Rundum-sorglos-Variante" mit einem ausgebildeten und ortskundigen Wanderführer. Er kümmert sich nicht nur um die Tagesplanung, sondern öffnet so manche sonst verschlossene Pforte. Aber auch Individualisten finden dank ausführlicher Unterlagen immer den richtigen Weg. Gepäcktransfer von Unterkunft zu Unterkunft und ausgearbeitete Routenführungen machen ein unbeschwertes Wandern möglich. (djd/pt).

20.01.2011, FB

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