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Haarausfall in den Wechseljahren

Prävention

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Haarausfall in den Wechseljahren

 In den Wechseljahren kommt es zu hormonellen Veränderungen im Körper, die bei erblicher Veranlagung auch das Haarwachstum beeinflussen.

 

Jede Haarwurzel ist mit einer lokalen "Hormonküche" ausgestattet. Hier kann das im Blut vorhandene Testosteron - das in geringen Mengen auch im weiblichen Körper vorkommt - sowohl in Östrogen als auch in Dihydrotestosteron (DHT) umgewandelt werden. Während Östrogen das Haar schützt und die Wachstumsphase in die Länge zieht, verkürzt DHT diese und verlängert die Ruhephase. Dadurch verschiebt sich der Wachstumszyklus.

Wenn sich die Haare im Scheitelbeich lichten

Bei Frauen mit einer erblichen Veranlagung für Haarausfall produziert diese lokale "Hormonküche" an der Haarwurzel vermehrt DHT, was den Hormonspiegel im Blut zwar nicht beeinflusst. Die Haarwurzeln reagieren jedoch auf DHT überempfindlich, so dass sie sich verkleinern und nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Folge: Die Haare fallen verfrüht aus. In den Wechseljahren verstärkt sich das Problem, da gleichzeitig der Östrogenspiegel sinkt und somit der Schutz des im Blut zirkulierenden Östrogens fehlt. "Typisches Zeichen für hormonell erblich bedingten Haarausfall ist das Lichten der Haare im Scheitelbereich", erklärt Silke Niemann, wissenschaftliche Referentin bei Bayer Vital.

Spezialist für die Haarwurzeln


Der hormonell erblich bedingte Haarausfall ist kein Schicksal, dem die Betroffenen ausgeliefert sind. Wichtig ist eine frühzeitige Behandlung, denn eine verkümmerte Haarwurzel kann kein gesundes Haar mehr produzieren. Ein bewährtes Präparat ist etwa Priorin (mehr Informationen: www.priorin.de). Es versorgt die Haarwurzel durch den enthaltenen Hirseextrakt über den Blutkreislauf mit wichtigen Nährstoffen wie Vitamin B5 (Pantothensäure) oder L-Cystin, einem Bestandteil des Haarproteins Keratin. (djd/pt).

20.01.2011, FB

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