Glosse: Fertig, ich bin fertig mit mir!
Da muss ich doch glatt mal eine Anleihe aufnehmen bei Marius Müller-Westernhagen und „Ich bin fertig, ich bin fertig, ich bin fertig, mit dir . . .“ modifizieren und auf mich ummünzen.
So kann das nicht weitergehen. Ich bin heilfroh, dass ich bald ein paar Tage am Stück frei habe. Denn es tröstet mich wenig, dass in meinem Bad Toilettendeckel und Schmutzwäschebottich zwar die farblich gleiche Felleindeckung haben und Nachbarn sind . . . weil: zu entschuldigen ist es trotzdem nicht, dass ich um ein Haar meinen Pullover ins WC geschmissen hätte, anstatt in den Trog daneben.
Danke Gehirn, dass du dich kurzfristig wieder zugeschaltet hast. An gleichem Schreckenstag renne ich aus dem Haus, kriege die Tür aber nicht zugezogen, um abzuschließen. Konnte auch nicht klappen, ich hatte den Fuß noch in der Tür. Als ich dann im Laden stand, um einzukaufen, fehlte der Merkzettel. Hatte doch glatt vergessen, einen weiteren zu schreiben, dass ich den Einkaufszettel auch mitnehmen muss. Ich bin fertig . . . (Text: Cornelia Roxin)
24.01.2012, PK
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