Tipps für schöne Haare
„Schönes Haar ist dir gegeben . . .“ Toller Werbeslogan, nur leider sieht die Realität oft anders aus.
Laut einer Untersuchung der Universität München sind rund 72 Prozent der Frauen und 68 Prozent der Männer mit ihren Haaren unzufrieden. Während die einen ihr Haar zu fisselig finden, sind die anderen genervt von ihrer störrischen, glanzlosen Mähne. Zum Glück gibt‘s Abhilfe - mit der passenden Pflege für jedes Haar.
Richtig pflegen
Eiweiß kann kraftlose, spröde Haare wieder geschmeidig machen. Für die Haarpflege ideal sind daher Shampoos, Conditioner und Kuren, die Proteine enthalten.
Haare kitten
Bei sprödem Haar besteht die Gefahr, es zu „überpflegen“. Die Folge: Das Haar hängt schlaff herab. Mittel mit positiv geladenen Polymeren, Hafer- oder Weizenproteinen spüren gezielt die negativ geladenen Schwachstellen im Haar auf und kitten kleine Löcher im Haarschaft. Durch diesen „Magneteffekt“ bekommen die Haare nur dort Hilfe, wo sie es brauchen.
Basis stärken
Bei dauerhaft spröden Haaren empfiehlt sich regelmäßig eine stimulierende Kopfhautmassage. Das kurbelt die Durchblutung an und bringt die Talgdrüsen auf Trab, die für ein gesundes Nachwachsen sorgen. Spezielle Kopfhaut-Lotionen unterstützen diesen Prozess.
Feuchtigkeitsdepot
Gesundes Haar enthält in seinem Inneren rund zehn Prozent Feuchtigkeit, die jedoch bei angegriffenem Haar schnell verloren gehen. Ideal zum Auftanken der Depots sind Produkte, die Algen und Meeresmineralien enthalten.
Masken für trockenes Haar
Das Fruchtfleisch einer weichen Avocado, 2 EL Sonnenblumenöl und etwas Zitronensaft wird mit einer Gabel zu einem cremigen Brei verrührt. Die Masse im feuchten Haar verteilen und mit Frischhaltefolie und Handtuch bedecken. Nach 15 Minuten gründlich ausspülen.
Gespaltene Haare
Bei Haaren, die nach unten hin immer dünner werden und die sich an den Enden spalten, spricht man von Spliss. Da die Haar-Enden am ältesten sind, benötigen sie Extrapflege. Haarspitzenpflege oder Intensivkuren mit Pflanzenölen schützen vor Spliss. Auch wichtig: regelmäßig die Spitzen schneiden.
Stärkeres Haar
Bei trockenem und feinem Haar empfiehlt es sich, Pflegeprodukte mit Hafer- oder Weizenproteinen auszuprobieren. Getreidepartikel bilden einen Schutzfilm um jedes Haar und verstärken es. Die zum Beispiel in Weizenkeimöl vorkommenden Fettsäuren pflegen das Haar, ohne es zu beschweren.
Dickeres Haar
Geben Sie einen Esslöffel Gelatinepulver zum Shampoo, um das Haar zu stärken. Es erhält dadurch mehr Griff und Volumen.
Volumen
Mehr Volumen in das Haar bekommt man, indem man es kopfüber trocken und am Schluss die Spitzen mit der Bürste nach innen föhnt.
Stabiles Haar
Fruchtwirkstoffe aus Ananas, Banane und Pfirsich sorgen beim Waschen für Glanz und mehr Stabilität der Haarstruktur. Der Grund: Sie regen die Bildung von Keratin an - dem wichtigsten Haarbaustein. Der Fruchtzucker gilt als Energiespender für Zellfunktionen. Zitronensäure stärkt die Haarfaser.
23.09.2011, PK
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